Ein Wochenende in Dresden

Ich war mal wieder auf einer Fotoreisen. Genauer gesagt hatte ich die Chance vergangenes Wochenende einige Tage in Dresden und Umgebung zu verbringen. Von meinen Erfahrungen und was mir dort alles so vor die Linse gekommen ist, möchte ich dir in diesem Blogartikel berichten...

Tag 1

Los ging's schon früh am Morgen. Ich machte mich auf den Weg zum Bahnhof, wo mich eine dreieinhalbstündige Zugfahrt erwartete. Zwei Umstiege und einen Becher Kaffee später war ich dann auch schon an meinem Ziel. Dresden. Genauer gesagt Dresden-Neustadt, das Szeneviertels der Stadt. Dort würde sich für die kommenden Tage meine Schlafgelegenheit befinden. Kurze nach meiner Ankunft hatte ich bereits eingecheckt, mich etwas frisch gemacht und mein Reisegepäck verstaut. Jetzt aber raus und die Stadt erkunden! Mein erstes Ziel - die historische Altstadt! Knapp 20 Minuten Fußmarsch, bis sich vor mir die beeindruckende Augustusbrücke aufbaute, die mich direkt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt führen sollte. Semperoper, Dresdner Zwinger, Frauenkirche - um nur mal einige davon zu nennen. Nachdem ich mehrere Stunden dort verbracht hatte und mein Bauch langsam nach etwas essbarem verlangte, entschloss ich mich dazu meine "Altstadttour" an einem anderen Tag fortzusetzen und den Abend stattdessen gemütlich im Hotelzimmer ausklingen zu lassen. Außerdem sollte es am nächsten Morgen ja schon wieder SEHR früh weiter gehen, weshalb eine Mütze Schlaf nicht unbedingt schaden sollte...

Tag 2

4:50 Uhr! Ja, du hast richtig gelesen. Un 4:50 Uhr klingelte mein Wecker! Aber natürlich auch aus gutem Grund. Denn für heute war eine Menge geplant. Nach einem kleinen Frühstück, packte ich meine Sachen und machte mich direkt auf den Weg zur S-Bahn. Diese sollte mich ca. 35 Kilometer aus der Stadt bringen. Genauer gesagt zu einem kleinen Ort, von dem aus eine der schönsten Wanderrouten der Region startet - der Malerweg. Mit einer kleinen Fähre überquerte ich zunächst noch im dunkeln die Elbe, um mich danach gefühlte 500 Stufen nach oben zu hiefen. Anstrengend aber lohnenswert. Denn dort wurde ich mit einem tollen Überblick über den Großteil des Elbtals belohnt. Der Wanderweg führte mich - weiterhin stets bergauf - vorbei an krass zerklüfteten Felsformationen. Viele davon erinnerten gerade noch im Halbdunkeln an riesige affenartige Gesichter. Sowas hatte ich vorher noch nicht gesehen - wirklich beeindruckend! Später erfuhr ich, dass diese Formationen sogar tatsächlich auch "Affensteine" genannt werden. Nach knapp vier Kilometer hatte ich mein eigentliches Ziel erreicht. Der wohl bekannteste Ort im Elbsandsteingebirge - die Bastei mit ihrer unverkennbaren steinernen Brücke. Diese wollte ich eigentlich im Sonnenaufgang fotografieren, nur leider wollte das Wetter nicht mitspielen - es war bewölkt. Nichts desto trotz hat sich der Aufstieg aber dennoch gelohnt. Der Ausblick war einfach traumhaft!

Zwei Stunden und mehrere hundert Fotos später machte ich mich wieder an den Abstieg. Diesmal waren es gefühlte 1000 Stufen. Keine Wohltat für meine Knie, aber nichts desto trotz kam ich wieder heil im Tal an. Dort stieg ich wieder in die nächste S-Bahn, die mich noch einmal 15 Kilometer weiter von Dresden entfernte. Mein jetziges Ziel war eine sehr gut erhaltenen Burg aus dem 13. Jahrhundert auf einem Berg direkt an der Elbe - Festung Königstein. Nach einer Bus- und Bimmelbahnfahrt kam ich gegen Mittag dort an. Auch hier war ich wieder sehr beeindruckt von Location und Ausblick. Und natürlich gab es auch wieder einiges zu fotografieren. Gegen 18:00 Uhr verließ ich die Festung wieder, um mich auf den Nachhauseweg zu machen. Bimmelbahn, Bus, S-Bahn, Umsteigen, S-Bahn und ich war wieder in meinem Hotelzimmer. Total K.O., aber glücklich :-)

Tag 3

Der dritte und somit letzte Tag meiner Reise, galt wieder voll und ganz der Stadt. Ich setzte meine "Altstadttour" fort, erkundete den "Großen Garten" Dresdens und ließ mich mit der Fähre elbaufwärts zum Schloß Pillnitz fahren, das etwas außerhalb der Stadt liegt. Außerdem machte ich die Innenstadt noch ein wenig unsicher, bevor ich dann mit Einbruch der Dunkelheit noch einige coole Nachtaufnahmen knipsen konnte. Den Abend ließ ich dann in einem äußerst leckeren spanischen Lokal in Dresden-Neustadt ausklingen. Nach einer letzten erholsamen Nacht im Hotel, ging es dann am nächsten Tag leider schon wieder nach Hause. Alles in allem war diese Städtereise für mich ein kleines Abenteuer und eine extrem coole Erfahrung und ich hoffe, dass ich bald mal wieder den Weg nach Dresden finden werde!

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