Basteltipp mit Zeitportrait - Augenbinden

Schon bald werde ich einige Hochzeitsshootings fotogafieren, bei denen sich das Brautpaar ein Shooting mit First-Look wünscht. Das heißt vor dem ersten Treffen bekommt einer der beiden die Augen verbunden und lässt sich dann von seinem/seiner Zukünftigen überraschen, während ich Bilder davon mache.

So weit, so gut. Natürlich braucht man dafür aber auch eine geeignete Augenbinde, die auf den Fotos gut zur Geltung kommt. Grund genug also für mich, um sich mal an die Nähmaschine zu setzen und einige Binden in verschiedenen Farben zu basteln. 

 

Was wir dafür brauchen? Eigentlich nicht viel! Einen schönen Stoff für unser Vorhaben (in meinem Fall fünf verschiedene Satinstoffe), Nähfaden in der passenden Farbe, eine Schere, ein Maßband, Nadeln und das wichtigste - eine Nähmaschine. Die kann man sich übrigens auch gut von seiner Schwiegermutter leihen! 


Den Stoff habe ich bereits beim Kauf in 20 cm breite Streifen, je 1,40 m Länge schneiden bzw. reißen lassen. Nun schlage ich den Stoff mit der späteren Außenseite nach innen einmal längs zusammen, um einen Streifen mit 10cm Breite zu erhalten. Diese Position fixiere ich mit - haha wer hätte das gedacht - Fixiernadeln. Vielleicht heißen diese Nadeln auch ganz anders, aber für mich macht das Wort am meisten Sinn...

Nun kommt die eigentliche Arbeit - den Nähfaden in die Nähmaschine fädeln. Eigentlich gar nicht wirklich so schlimm, wenn man das ein-, zweimal gemacht hat. Aber wenn man das wie ich zum ersten Mal macht, kann es schon etwas dauern bis man die Technik kapiert hat.

Einmal eingefädelt und ein Nähmuster ausgewählt ist der Rest aber ein Kinderspiel. Fast wie Auto fahren. Einfach gas geben und vorne (den Stoff) "lenken". Nachdem alle Stoffe der Länge nach vernäht sind, entferne ich die Fixiernadeln wieder und stülpe den Stoff einmal um. Also so, dass die Außenseite des Stoffs auch wieder außen ist. Damit verschwindet die mehr oder weniger hässliche Naht in unserem Stoffschlauch und die Augenbinden sind quasi fast schon fertig. Bei Bedarf kann man nun noch ein Ende der Augenbinde auf eine gewünschte Länge abschneiden, bevor man dann beide Enden mit der Hand oder der Maschine vernäht. Voilà! Unsere Augenbinde ist fertig!

Ich finde, die fertigen Augenbinden können sich schonmal sehen lassen. Wie sie sich später im Einsatz machen, weiß ich leider noch nicht. Ich bin aber schon sehr gespannt. Natürlich werde ich dir davon zu einem späteren Zeitpunkt berichten. Wenn du solange aber nicht warten willst, dann schau' doch mal hier vorbei -> Hochzeitsreportagen.

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